Josef Witthaut

Priester, Geistl. Rat


Zur Person

geboren: 06.11.1898 in Barkhausen
gestorben: 11.02.1979 in Paderborn
Konfession: katholisch

Biographie

Josef Witthaut wurde am 6. November 1898 in Barkhausen bei Büren geboren. Nach dem Abitur studierte er in Paderborn und München Theologie; am 20. März 1926 wurde er in Paderborn zum Priester geweiht. Anschließend war er 3 Jahre Vikar in Andreasberg (bei Bestwig), von wo er 1929 nach Brügge/Westf. vesetzt wurde. In der Zeit des Nationalsozialismus legte er sich mehrfach mit der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) an, bis er 1944 verhaftet und später in das KZ Dachau verbracht wurde, weil er angeblich "erhebliche Unruhe unter das Volk getragen" hatte. 1945 wurde er kurz vor der Befreiung des Lagers durch die Amerikaner von dort entlassen und kehrte in seine Pfarrei zurück. 1949 wurde er zum Pfarrer in Rimbeck bei Warburg ernannt, wo er bis zu seiner Pensionierung 1973 wirkte. Seinen Ruhesitz nahm er in Paderborn, wo er am 11. Februar 1979 starb.

Quellen

Klaus Zacharias, Lebensbilder – Die Mitglieder des CV-Zirkels AMICITIA zu Paderborn 1884-1996, SH-Verlag

Zitierweise

Klaus Zacharias: Josef Witthaut. In: Westfälische Biographien, hrsg. von Altertumsverein Paderborn und Verein für Geschichte Paderborn. Online-Ausgabe unter http://www.westfälische-biographien.de/biographien/person/602 (Version vom 27.08.2012, abgerufen am 16.01.2019)